Restauration von antiken PKW und Zweirädern
Leistungsspektrum
Komplette Oldtimerrestauration der Oberflächenbeschichtung vom Sandstrahlen bis hin zur Designlackierung
Nasslackieren oder Pulverbeschichten?
Beim Restaurieren von Oldtimern stellt sich für viele die Frage, wie die Teile beschichtet werden sollen. Es gibt hierbei sowohl für die Pulverbeschichtung als auch für eine Lackierung gute Gründe für.
Im Automobilbau ist die Lösungsmittelarme Wasserbasis- Lackierung mittlerweile das Verfahren überhaupt. Die Rostschutzgrundierung ist der Haftgrund für den Füller. Nach dem Schleifen entsteht so eine glatte Oberfläche welche die Basis für eine saubere Nasslackierung darstellt.
Die Nasslackierung benötigt mehr Zeit und ist etwas teurer als die Pulverbeschichtung. Letztere ist extrem schlagfest und eignet sich deshalb gut für Fahrwerksteile. Auch ist das nachträgliche Bearbeiten ( schleifen, bohren ) eines pulverbeschichteten Teils gut möglich, ohne dass Lack abblättert.
Die Pulverbeschichtung hält aber so gut, dass ein späteres Entfernen und Reinigen nur sehr schwierig möglich ist, im Oldtimerbereich ein Nachteil dieses Verfahrens.
Jedes noch so gut restaurierte Fahrzeug muss früher oder später wieder bearbeitet werden, wenn es gebraucht wird. Deshalb wird die Karosserie nach wie vor Nasslackiert. Die Dossierung oder Schichtstärke ist mit der Nasslackierung einfacher.
Die Pulverlackierung von Bodengruppen, Rohrrahmen, Fahrwerksteilen, Felgen und anderen mechanisch hoch beanspruchten Teilen bringt hier ganz klare Vorteile.
Allgemeine Karosserieteile sowie Teile aus Kunststoff werden nach wie vor nasslackiert.
Oft fällt die Entscheidung bei der Frage:
Wie sehr sollte ein originalgetreues Fahrzeug original gehalten werden? Eine Pulverbeschichtung war zum Zeitpunkt der Oldtimer-Neuherstellung allgemein nicht üblich.